Bodensubstrat

Bodensubstrat

Als Bodensubstrat hat sich Blumenerde bewährt. Diese kann auch gedüngt sein, die Vogelspinnen erleiden keinerlei Schaden. Entgegen der meisten Fachbüchern welche uns fälschlicherweise das Gegenteil behaupten.

Je nach Herkunft und Lebensweise kann die Erde durch beimischen von Sand und oder Lehm an das entsprechende Bodensubstrat des Habitats angepasst werden. Bei Bodenbewohnern ist eine Substratschicht von mindestens 10 cm notwendig. Bei den Röhrenbewohnern ist eine Höhe von ca. 30 cm anzustreben. Bei den Busch- und Baumbewohnern ist eine Substratschicht von 5 cm ausreichend, falls keine Bepflanzung vorgesehen ist. Da diese meistens im Adultem Stadium keine Grabtätigkeiten ausführen.
Für alle meine Tierchen mische ich mir mein Substrat selbst. Verwende Erde (Blumenerde, gedüngt), Torf, Pinienrinde (Antibakterielle wie pilzhemmende Wirkung und Feuchtigkeitsspeicherkapazität) und für stark grabende Arten kommt noch lehmhaltiger Sand dazu. Erde und Torf gebe ich je 3 Heimchen Dosen (HD), Pinienrinde 2 Heimchen Dosen für alle nicht grabende Arten als Bodengrund ins Behältnis.
Für stark Grabende Arten gebe ich nur 1,5 Heimchen Dosen Torf und Erde, 0,5 Heimchen Dosen Pinienrinde und 3 Heimchen Dosen lehmhaltigen Sand als Bodensubstrat. Die oberste Substratschicht wird Buchenlaub beigemischt.
Das vorher gemischte Bodensubstrat wird natürlich mit "weißen oder roten Asseln" versetzt.
Nach ca. 8-12 Wochen werden dann die Pfleglinge in die Behältnisse gegeben. Welche vorher komplett eingerichtet wurden (Wasserschale, Pflanzen, Unterschlupf usw.) und gepflegt als wären Pfleglinge vorhanden.
Hierdurch haben die Asseln Zeit sich zu vermehren, bevor Sie den Unrat (Essenreste, Kot, usw.) von den Insassen in deren Behältnissen entsorgen müssen. Die Pflanzen haben Zeit anzuwachsen. Es fallen im Betrieb eines jeden Terrariums noch zusätzliche Pflegemaßnahmen an.
Durch diese Mischung kommt es nicht mehr zu unförmigen Kokons, wie dies bei der Verwendung von den sogenannten Humusziegeln der Fall ist. Die gebauten Kokons sind auch nicht mehr mit Substrat benetzt.


Pilze sind nur extrem selten zu beobachten.


Das Wachstum der Pflanzen wird durch die Substratmischung positiv beeinflusst.

 

Über das artegerechte Bodensubstrat muss man sich vor der Anschaffung seiner Vogelspinne informieren.