Poecilotheria subfusca

Für eine erfolgreiche Vermehrung müssen einige Vorraussetztungen erfüllt sein:

 

1. Geschlechtsreife Partner

 

• 2. Erfolgreiche Kopulation (Bsp. Juli/2006)

Die Kopulation erfolgt nach strengen Regeln. Das Männchen bezirpst das Weibchen mit trommeln. Das Weibchen erwidert das Trommeln des Männchens. Nun beginnt ein sich nähern und wieder auf Distanz gehen. Dieser Vorgang kann sich über mehrere Stunden hinziehen (dieses Verhalten ist für die Gattung Poecilotheria typisch).

Da in der Regel es bei der Gattung nicht zum Gattenmord kommt, kann man das Männchen über Wochen, ja sogar Monate beim Weibchen belassen. Das Weibchen wird das Männchen nur verspeisen, wenn es mometan nicht Paarungsbereit ist, z.Bsp. bei einer bevor stehende Häutung.

 

• 3. Kokonbau erfolgt in der Regel nach ca. 2-8 Monaten (Bsp. Januar/2007). Eine sogenannte Winterruhe, mit Temperaturabsenkung ist nicht erforderlich. Wichtiger ist, um das Weibchen zum Kokonbau anzuregen empfiehlt es sich, die Luffeuchtigkeit drastisch zu erhöhen.

 

• 4. Schlupf nach ca. 10 – 12 Wochen aus Kokon (Bsp. April/2007)

 

Die obigen Erfahrungen, durfte ich bei den vielen erfolgreichen Verpaarungen mit anschließendem Kokonbau sammeln.

 

Eine erfolgreiche Nachzucht bei der Gruppenhaltung war mir bisher nicht gegönnt. Wahrscheinlich ist der Streß von 10 Adulten Weibchen zu groß. Bei der dreijährigen Gruppenhaltung waren alle weibchen immer zusammen in einer großen Korkröhre anzutreffen. Lediglich zu einer Häutung zogen manche Induviduen eine andrer Korkröhre ohne artgenoßen vor.

Es kam in den drei Jahren zu keinem Ausfall.

 

Für weitere Beobachtungen in der Gruppenhaltung von Poecilotheria subfusca wurde im Januar 2010 die bestehende Zehnergruppe in eine Dreiergruppen aufgeteilt.

Bin gespannt ob mit weniger Weibchen sich eine erfolgreiche Nachzucht einstellt.

Bei weiniger Besatz im Terrarium wurde im September 2010 erfolgreich nachgezogen.

 

Fazit: durch einen zu großen Besatz im Terrarium scheinen sich die Tiere gegenseitig zu sehr zu streßen, dass keine Erfolgreiche Nachzucht zustande kommt.

Für einen Sicheren Beleg der Erkenntnis wurden wieder mehrere Zehnergruppen eingerichtet. Ergebnisse folgen in 2-2,5 Jahren sobald die Tiere Geschlechtsreif sind.

 

Poecilotheria subfusca 0.1
Poecilotheria subfusca 0.1
Poecilotheria subfusca 1.0
Poecilotheria subfusca 1.0
Poecilotheria subfusca Larve
Poecilotheria subfusca Larve
Poecilotheria subfusca Gruppenhaltung
Poecilotheria subfusca Gruppenhaltung