Anleitungen Futtertierzucht

Schaben Blaptica dubia, Blaberus atropos und Blaberus giganteus

Hier werden nur Arten beschrieben, die als unbedenklich erachtet werden. Sprich sich nicht unkontrolliert in der Wohnung vermehren können.

Trotzdem muss mit einer gewissen Sorgfalt gewaltet werden.

Selbstverständlich gibt es mehr Arten als nur argentinische Schabe (Blaptica dubia), Blaberus atropos und Blaberus giganteus.

Blaptica dubia
Blaptica dubia

Eine Haltung bei 24-28°C sollte eingehalten werden. Bei niedrigeren Temperaturen Vermehren sich die Schaben fast nicht mehr.

Meine Tiere bekommen jeden Tag frisches Gemüse und oder Obst. Hierdurch verzichte ich bewusst auf die Gabe von Wasser. Da der Feuchtigkeitsbedarf gedeckt wird.

Als Trockenfutter befindet sich immer eine Mischung aus Hundeflocken, Haferflocken und gemahlene Weizenkleie im Behälter.

Als Unterschlupf dienen sogenannte Eierkartons.

Eine Säuberung der Behältnisse erfolgt spätestens alle 3 Monate.

 

Die Blaberus giganteus vermehren sich bei mir besser als die Blaptica dubia. Allerdings ist die Entwicklungszeit bei ersteren etwa dreimal so lange.

Weiße Asseln Trichorhina tomentosa

Trichorhina tomentosa Zuchtbehälter
Trichorhina tomentosa Zuchtbehälter

Die Zucht von Trichorhina tomentosa ist sehr einfach und Platz sparend.

Eine Zucht funktioniert schon in einer HD (Heimchen dose).

Der Zuchtbehälter ist nur mit Erde zu befüllen und mit ein paar weiße Asseln (Trichorhina tomentosa).

Als Futter jegliche Art von pflanzlichen Stoffen gegeben, besonders mögen sie trockene Blätter, Möhren (Gelbe Rüben) und einfache Pappe.

Wichtig ist das die Erde immer feucht ist und der Zuchtbehälter an einem warmen Ort steht.

Temperaturen um zwischen 27 °c und 30°C sind optimal.

Bei diesen Umweltbedingungen vermehren sich die Asseln sehr gut. so dass nach ca. 4 Wochen die vier bis sechsfache Asseln im Behälter sind.

 

Rote Asseln lassen sich unter gleichen Bedingungen gut Vermehren. Die Roten Asseln sind nicht so Temperatur und Feuchtigkeits empfindlich.

Drosophila Drosophila melanogaster

Die Zucht von Drosophila ist nicht schwierig.

Für eine Zucht reicht es absolut aus sich eine Verpackungseinheit im Zoofachgeschäft oder auf einer Börse zu kaufen.

Als Einrichtung benötigt man Holzwolle und ein geeignetes Behältnis. Ich selber verwende hier die 1 liter Becher. Im Deckel wird Gaze eingebracht für eine optimale Belüftung.

als Nahrung für die fliegen und deren Nachkommen wird ein Brei aus Maismehl geboten.

Verschiedene Rezepte findet man sehr schnell, dank Google im Internet.

Die Zucht funktioniert bei 25 °C sehr gut. Um zu verhindern, dass alle Fruchtfliegen zeitgleich  Adult sind, kann man mehrere Zuchtansätze ansetzen und diese bei unterschiedlichen Temperaturen unterbringen. So hat man immer Adulte Drosophila zur Hand.

Die Flugunfähigkeit von Fruchtfliegen nimmt nach meinen Erfahrungen in der 5-6 Generation Inzucht ab.