Versand von Vogelspinnen

Für den Versand von Vogelspinnen müssen die Umweltbedingungen bei geeigneten Temperaturen liegen. Im Hochsommer und im Winter bei Minusgraden sollte den Tieren zu liebe auf einen Versand verzichtet werden.

Ein Versand ist allerdings möglich, mit entsprechender Verpackung. Im Winter als auch im Sommer sind die Vogelspinnen mit ihren Transportbehältern zusätzlich in Styroboxen unter zu bringen. Im Winter darf ein so genanntes Heatpack nicht fehlen.

Ein Expressversand muss erfolgen um die Dauer der Reise so gering wie möglich zu halten.

 

Die Transportbox (hier ist das Behältnis gemeint in welchem die Vogelspinnen untergebracht wird) muss für dem Einsetzen der Vogelspinnen präpariert werden.

Es wird ein Transportbehältnis, Vliestuch und eine Sprühflache benötigt.

Natürlich muss auch der Karton im dem die Transportboxen untergebracht werden vorhanden sein.

Füllmaterial damit die Transportboxen nicht im Karton hin und her geschleudert werden. Als Füllmaterial eignen sich alte Zeitungen (die Seiten zusammen knüllen) und so genannte Chips.

 

Der Transportbehälter muss innen ebenfalls mit Vlies Verkleidet werden.

Damit die Spinne so wenig Bewegungsfreiheit wie möglich hat. Dies dient zum Schutz der Spinne, damit sie nicht im Transportbehältnis hin und her geschleudert werden kann und sich dadurch verletzen könnte.

Da der Karton auf dem Transport runterfallen könnte.

 

Wurde nun der Transportbehälter innen mit Vlies ausgelegt, wird das Vlies noch leicht befeuchtet.

Auf dem Versand sollte der Vogelspinne dieselbe Luftfeuchtigkeit wie bei der Haltung im Terrarium angeboten werden.

Um einem Dehydrieren entgegen zu wirken.

Wurde der Transportbehälter konfiguriert wird die zu versendende Vogelspinnen in den Behälter gegeben.

Man hat verschiedene Möglichkeiten die Vogelspinnen in den Transportbehälter zu bekommen.

Hier wird lediglich auf die angewandte Methode näher eingegangen.

Zur Ergreifung des Spiderlings wurde eine so genannte Federstahlpinzette verwendet.

Dies ist bei Spiderlingen die sicherste Methode für beide Seiten.

Der Spiderling wird in die Mitte der Höhle aus Vlies gesetzt.

 

Nach dem Einsetzen wird die Vlieshöhle mit den oben Offenen und Überstehenden Enden des Vlieses verschlossen.

Anschließend wird nochmals ein Stück Vlies oben drauf gegeben, damit die Höhle verschlossen bleibt.

Das Vliesstück ist so zu wählen, dass durch den geschlossenen Deckel so viel Druck entsteht, dass diese Vliesstück die Höhle verschlossen hält.

Achtung der Druck und das Vliesstück dürfen nicht zu groß sein, damit die Vogelspinnen nicht zerquetscht werden.

 

Nun ist der Transportbehälter fertig um ihn in die Versandverpackung zu geben.

Meistens findet man in Inseraten eine wählbare Versandart.

Günstigster Versand (momentan bei ca. 4€) und versicherter Versand (momentan bei ca. 7€).

Bei dem versicherten Versand ist lediglich eine Abdeckung gegen Verlust des Päckchen oder Paketes. Sprich ein Ersatz durch unzureichende Verpackung ist nicht gedeckt.

 

Aus rechtlicher Sicht spricht nichts gegen einen Versand von Vogelspinnen mittels Post oder ähnlichen Dienstleister.